Finn Stütz beim Deutschen Schülercup vorne dabei

Skispringer Finn Stütz von den Young Eagles des VFL Pfullingen flog beim Deutschen Schülercup mit den Plätzen fünf und acht ganz nach vorne.

Aufgrund von Schneemangel mußte die Veranstaltung kurzfristig von Schmiedefeld/Thüringen in den Schwarzwald verlegt werden. Dort konnte noch auf Schneereste vom Weltcupspringen von vor ein paar Wochen zurückgegriffen werden und so gelang es dem SC Neustadt einen fairen Skisprungwettkampf auf der Fritz-Heitzmann-Schanze für die besten Schüler der Jahrgänge 2001/02 von Deutschland durchzuführen.

Gewonnen in der Klasse S13 hat an beiden Tagen Quirin Modricker vom SC Hinterzarten. Zweimal 39 m waren auch von der starken Konkurrenz aus Sachsen, Hessen, Bayern und Thüringen nicht zu schlagen. Nur zwei Meter kürzer sprang der ebenfalls für den Baden-Württembergischen Skiverband startende Finn Stütz vom VFL Pfullingen und bestätigte so seine derzeit gute Form. Seine weiten Sprünge bei gleichzeitig guten Haltungsnoten brachten den ambitionierten Kaderathleten auch in der Gesamtwertung des Deutschen Schülercup vor dem abschließenden Springen in vier Wochen in Johanngeorgenstadt/Erzgebirge auf einen hervorragenden 6. Zwischenrang. Bei den Mädchen siegte am Sonntag die Schwester des derzeit verletzungsgeplagten A-Kaderspringers Richard Freitag, Selina Freitag von der SG Nickelhütte Aue und am Samstag Michelle Köhler aus Lauscha in Thüringen.

Am Samstag wurde zusätzlich auch noch ein 5 km Skatinglanglauf in der Skiarena am Notschrei beim Feldberg ausgetragen und zusammen mit dem Springen als Nordische Kombination gewertet. Weil die Strecke tagsüber noch von den Biathleten belegt war, mußten die Schüler abends bei Flutlicht auf der sehr selektiven Runde und aufgeweichtem Schnee den vom Skispringen errechneten Rückstand oder Vorsprung im Lauf je nach Können verteidigen oder aufholen. Finn wollte verteidigen und konnte mit seiner Leistung mehr als zufrieden sein. Ein 13. Platz in der Kombination waren für Ihn ein gutes Ergebnis. Er mußte nur 5 Läufer an sich vorbeiziehen lassen und konnte selbst in der Einzelzeit beim Skating noch ein paar Starter hinter sich lassen.